Buben stärken Zukunft​.

Wer könnte besser darüber entscheiden, welche Projekte Buben für gewaltfreie Beziehungen unterstützen, als Buben und junge Männer selbst? Hil-Foundation unterstützt pro Jahr fünf Projekte von und für Buben und junge Männer mit bis zu 5.000 Euro. Gemeinnützige Organisationen können ihre Projektideen einreichen. Welche dieser Projekte unterstützt werden sollen, darüber entscheiden Buben und junge Männer aus ganz Österreich im Bubenbeirat. Der Bubenbeirat 2022 findet von 06. bis 08. Mai 2022 im Schloss Puchberg statt. Projekteinreichungen sind bis 28. Februar 2022 und Bewerbungen bis 31. März 2022 möglich.

Mitmachen beim Buben­beirat

Rede mit – bring dich ein! Gemeinsam mit anderen Buben und jungen Männern zwischen 14 und 25 Jahren aus ganz Österreich entscheidest du, welche Projektideen von Hil-Foundation unterstützt werden. Die ausgewählten Projekte tragen dazu bei, dass Buben und junge Männer in der Gesellschaft mitreden und frei von Gewalt leben können. Am Bubenbeirat-Wochenende vom 06. bis 08. Mai 2022 erwartet dich außerdem ein interessantes Programm mit viel Freizeitspaß.

Projekt einreichen

Was würden Sie für Buben und junge Männer tun? Hil-Foundation unterstützt pro Jahr fünf Projekte, die Buben und junge Männer für gewaltfreie Beziehungen stark machen, mit bis zu 5.000 Euro. Die Buben und junge Männer merken, was sie alles können, lernen etwas dazu, das sie selbständiger und bewusster macht und wissen, was sie zu gewaltfreien Beziehungen beitragen können. Ihre Projektidee für das Jahr 2022 können Sie bis zum 28. Februar 2022 einreichen. Welche Projekte ausgewählt werden, entscheidet der Bubenbeirat im Mai 2022.

News & Interessantes

Anmeldungen möglich bei Dance.Help.Boys

Psychosoziale Beratungsgruppefür Buben/junge Männer und für alle, die sich als Bub/junger Mann fühlen. Das Projekt wurde 2021 vom Bubenbeirat ausgewählt und sucht jetzt nach Teilnehmern zwischen 14 und 25 Jahren aus Wien. „Aktiviere Deine Kreativität in Tanz, Bewegung...

Bubenbeirat 2021 – Projekte ausgewählt!

Der online Bubenbeirat hat über den Juni verteilt per Zoom stattgefunden und die finalen Entscheidungen wurden am 21. Juni per Zoom im Gruppenplenum getroffen. Eine vielfältige, engagierte Gruppe aus Buben* und junger Männer* aus ganz Österreich zwischen 14 und 25...

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Stimmen zum Bubenbeirat

Philipp Leeb

„Ich treffe eine Unzahl von Buben und Männer. Ihre emotionale Welt, ihre Bedürfnisse und Wünsche sind so unterschiedlich und jeder aus dieser Gruppe freut sich, Platz für seine Gedanken zu Männlichkeit zu bekommen. Auch das Interesse an „anderen“ Geschlechtern ist groß und somit entstehen viele wichtige und intensive Gespräche über die menschliche Gesellschaft. Das macht mir Spaß und ich schöpfe aus dieser Arbeit Kraft und Hoffnung auf eine Geschlechterdemokratie, in der alle ihre Chancen und Möglichkeiten bekommen, unabhängig von jeglicher Zuschreibung.

Der Bubenbeirat ist eine gute Möglichkeit, um den Männern der Zukunft positive Geschlechterbilder zu zeigen.“

Christof Moser

Der Bubenbeirat sowie die Bubenarbeit sind Möglichkeiten, den Blick von Buben und jungen Männer für Ungerechtigkeiten im Alltag zu sensibilisieren. In einer Gesellschaft, wo man aufeinander Acht gibt und respektvoll miteinander umgeht, ist es wichtig, sich auch für Angelegenheit einzusetzen, von denen man nicht immer direkt betroffen ist, denn etwas weiter gedacht, sind wir indirekt trotzdem davon betroffen. Ich hoffe wir können mit unserer Arbeit einen Betrag dazu leisten und etwas von dieser Haltung weitergeben. 

Christina Purrer

„Auch Buben und junge Männer sind mit Gender-Stereotypen und männlichen Rollenzuschreibungen konfrontiert, mit denen sie sich vielleicht nicht identifizieren können und wollen. Ich freue mich, dass mit dem Bubenbeirat nun ein Raum geschaffen wird, in dem sich Buben und junge Männer kritisch mit diesen Rollenbildern auseinandersetzen können. Denn Geschlechtergleichstellung benötigt Reflexion – nicht nur von Mädchen, jungen Frauen und non-binary Personen, sondern auch von Buben und jungen Männern.“

Parissa Abdolvahab

„Als Teilnehmerin des Mädchenbeirats habe ich mich immer gefreut, teilnehmen und mich mit Gleichaltrigen zu gendersensiblen Themen austauschen zu können. Es freut mich, dass der Bubenbeirat jetzt auch jungen Männern ermöglicht, ihre Zukunft und die Anderer zu gestalten.“

Susi Hillebrand

„Gemeinsam mit Teresa Lugstein habe ich 2014 den Mädchenbeirat gestartet. Gesellschaftliche Partizipation von jungen Frauen, die Entfaltung ihres vollen Potentials und somit ihr Selbstvertrauen sollen Raum für Stärkung bekommen.

Doch was ist mit den Buben und jungen Männern, die auch mit gesellschaftlichen Veränderungen und dadurch neunen Rollen und Herausforderungen konfrontiert werden. Sie benötigen auch Räume für Reflexion, „Sich ausprobieren“ und Stärkung. Oft fehlen ihnen männliche Vorbilder für diese neuen gesellschaftlich geforderten Rollen. Deshalb starten wir den Bubenbeirat in Österreich. Buben und junge Männer zu stärken mit gesellschaftlichen Herausforderungen und neuen Rollen umzugehen sind Ziele des Programms.“

Beim Bubenbeirat sind alle willkommen, die sich als Buben und junge Männer verstehen:

cis, inter* und trans Buben und junge Männer können beim Bubenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Bub*“ und „Mann*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.

Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise “Bub*/Mann*” von uns nicht verändert.