DAS ORGANISATIONS-TEAM DES BUBENBEIRATS

PHILIPP LEEB

philipp.leeb(at)bubenbeirat.at
0699/12 05 00 18

Er ist seit 2019 für die inhaltliche Gestaltung und Koordination des Bubenbeirats verantwortlich. Er ist Ihre Ansprechperson, wenn Sie ein Projekt einreichen möchten, wenn Sie als Elternteil Fragen zur Teilnahme Ihres Sohnes haben – oder wenn Sie selbst überlegen, mitzumachen. Er betreut außerdem die Website und den Facebook- und Instagram-Kanal und freut sich, wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen!

„Die Auseinandersetzung mit Bubenarbeit ist eine Begegnung mit meiner eigenen Männlichkeit. Seit 2000 arbeite ich gezielt mit Gruppen männlicher Kinder und Jugendlicher und lerne immer neue Konzepte von Männlichkeit(en) kennen. Ich treffe auf selbstbewusste Buben, die in ihrer Familie Rückhalt bekommen, dass zu tun, was ihnen wichtig ist. Ich treffe unsichere Buben, die selbst Gewalt erlebt haben und Begleitung brauchen, um ihre Gefühle gewaltlos zum Ausdruck zu bringen. Ich treffe neugierige Buben, die kaum Männer in greifbarer Nähe haben und sich über ein offenes Ohr sehr freuen und begeistert von ihren Ideen erzählen.

Ich treffe eine Unzahl von Buben, Burschen, Knaben, Jungen und Männern, die alle eins gemeinsam haben: ihr biologisches Geschlecht. Ihre emotionale Welt, ihre Bedürfnisse und Wünsche sind jedoch so unterschiedlich und jeder aus dieser Gruppe freut sich, Platz für seine Gedanken zu Männlichkeit zu bekommen. Auch das Interesse am „anderen“ Geschlecht ist groß und somit entstehen viele wichtige und intensive Gespräche über menschliche Gesellschaft.

Das macht mir Spaß und ich schöpfe aus dieser Arbeit Kraft und Hoffnung auf eine Geschlechterdemokratie, in der alle ihre Chancen und Möglichkeiten bekommen, unabhängig von jeglicher Zuschreibung.

Der Bubenbeirat ist eine gute Möglichkeit, um den Männern der Zukunft positive Geschlechterbilder zu zeigen.“

CHRISTOF MOSER

christof.moser(at)bubenbeirat.at

Er ist seit 2019 für die inhaltliche Gestaltung und Koordination des Bubenbeirats verantwortlich. Er ist Ihre Ansprechperson, wenn Sie ein Projekt einreichen möchten, wenn Sie als Elternteil Fragen zur Teilnahme Ihres Sohnes haben – oder wenn Sie selbst überlegen, mitzumachen.

Der Bubenbeirat sowie die Bubenarbeit sind Möglichkeiten, den Blick von Buben und jungen Männer für Ungerechtigkeiten im Alltag zu sensibilisieren. In einer Gesellschaft, wo man aufeinander Acht gibt und respektvoll miteinander umgeht, ist es wichtig, sich auch für Angelegenheit einzusetzen, von denen man nicht immer direkt betroffen ist, denn etwas weiter gedacht, sind wir indirekt trotzdem davon betroffen.

Ich hoffe wir können mit unserer Arbeit einen Betrag dazu leisten und etwas von dieser Haltung weitergeben. 

CHRISTINA PURRER

christina.purrer@hil-foundation.org

0660/86 98 669

Sie ist Ihre Ansprechperson, wenn es um den Abschluss der Kooperationsvereinbarung, Berichte und Abrechnungen geht.

„Auch Buben und junge Männer sind mit Gender-Stereotypen und männlichen Rollenzuschreibungen konfrontiert, mit denen sie sich vielleicht nicht identifizieren können und wollen. Ich freue mich, dass mit dem Bubenbeirat nun ein Raum geschaffen wird, in dem sich Buben und junge Männer kritisch mit diesen Rollenbildern auseinandersetzen können. Denn Geschlechtergleichstellung benötigt Reflexion – nicht nur von Mädchen, jungen Frauen und non-binary Personen, sondern auch von Buben und jungen Männern.“

PARISSA ABDOLVAHAB

parissa.abdolvahab@maedchenbeirat.at 

Sie ist bei der logistischen Planung und Umsetzung des Bubenbeirats dabei.

„Als Teilnehmerin des Mädchenbeirats habe ich mich immer gefreut, teilnehmen und mich mit Gleichaltrigen zu gendersensiblen Themen austauschen zu können. Es freut mich, dass der Bubenbeirat jetzt auch jungen Männern ermöglicht, ihre Zukunft und die Anderer zu gestalten.“

SUSI HILLEBRAND

susi.hillebrand@hil-foundation.org

Sie ist Geschäftsführerin der Hil-Foundation – dank ihrer Initiative gibt es den Bubenbeirat in Österreich.

„Gemeinsam mit Teresa Lugstein habe ich inspiriert durch das Mädchenempowerment-Programm der Frauengemeinschaftsstiftung filia 2014 in Österreich im Rahmen der Hil-Foundation den Mädchenbeirat „wirklich was bewegen – mädchen gestalten zukunft“ gestartet. Gesellschaftliche Partizipation von jungen Frauen*, die Entfaltung ihres vollen Potentials und somit ihr Selbstvertrauen sollen Raum für Stärkung bekommen.

Doch was ist mit den Buben* und jungen Männern*, die auch mit gesellschaftlichen Veränderungen und dadurch neunen Rollen und Herausforderungen konfrontiert werden. Sie benötigen auch Räume für Reflexion, „Sich ausprobieren“ und Stärkung. Oft fehlen ihnen männliche Vorbilder* für diese neuen gesellschaftlich geforderten Rollen. Deshalb starten wir jetzt den Bubenbeirat in Österreich. Buben* und junge Männer* zu stärken mit gesellschaftlichen Herausforderungen und neuen Rollen umzugehen sind Ziele des Programms.

Der Perspektivenwechsel hinein in die Lebenswelten von jungen Frauen* wird ihnen u.a. ermöglicht– ganz unter den Motto „Privilegien sind für die Unsichtbar, die sie genießen“. So werden Räume für Buben* geschaffen sich mit gesellschaftlichen Benachteiligungsprozessen von Mädchen* und Frauen* auseinanderzusetzen um ein Verständnis für weibliche Lebenswirklichkeiten zu entwickeln und ihre eigenen dadurch veränderten Rollen. Damit sie selbst eines Tages, Vorbilder* für andere werden können.