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Ein Projekt in Kooperation mit Failstunde, Niederösterreich.
So beschreiben die Projektleiter*innen ihr Projekt:
Fail Forward!” bringen wir eine positive Fehlerkultur genau dorthin, wo sie besonders
gebraucht wird: in den Jugendvollzug.
Rund 34 junge Männer einer Wiener Sondervollzugsanstalt, die während ihrer Jugend,
dieser prägenden Lebensphase, aus der Gesellschaft ausgegrenzt sind, erarbeiten sich in
vier zweitägigen Workshop-Einheiten mit theaterpädagogischen Methoden,
Reflexionsrunden und gruppendynamischen Übungen soziale Kompetenzen, gewaltfreie
Konfliktlösung sowie einen gesunden Umgang mit Fehlern und Emotionen. Wir stärken ihre
Persönlichkeitsentwicklung und bereiten sie, abseits stereotyper Männlichkeitsbilder, auf
eine gelingende Rückkehr in die Gesellschaft vor.
Wir sind überzeugt: Wer lernt, gesund mit Fehlern umzugehen, kann aus ihnen echte
Chancen für einen Neuanfang machen.
Gemeinsam mit dem Verein Richtungswechsel und der MA13 Stadt Wien – Bildung und
Jugend machen wir die positive Fehlerkultur zum Sprungbrett für eine nachhaltige
Resozialisierung
Wann?
Juli 2026 – Juni 2027.
Wo?
Wien
Wer kann dabei sein?
Buben und junge Männer im Alter von 14 bis 21 Jahren, die sich in der Sonderanstalt für den Jugendvollzug Wien Münnichplatz befinden.
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Beim Bubenbeirat sind alle willkommen, die sich als Buben und junge Männer verstehen:
cis, inter* und trans Buben und junge Männer können beim Bubenbeirat dabei sein.
Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.
Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Bub*“ und „Mann*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.
Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise “Bub*/Mann*” von uns nicht verändert.



