Baustelle: Mann* – Wie ich als junger Mann* meinen Platz in der Gesellschaft finde!

Ein Projekt in Kooperation mit Safer Spaces, Innsbruck.

So beschreiben die Projektleiter*innen ihr Projekt:

Der Workshop richtet sich an Buben* und junge Männer* (12–21 Jahre, ausdrücklich auch an inter*, trans* und nicht-binäre Jugendliche) und bietet einen sicheren Raum, um offen über Gefühle, Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen zu sprechen.
Gemeinsam setzen sich die Teilnehmenden mit Emotionen, Impulskontrolle, Gewaltprävention, Consent, Grenzen sowie gesellschaftliche Erwartungen an Männlichkeit auseinander – feministisch und queer reflektiert. Über die anonyme „BlackBox“ bringen sie eigene Fragen und Anliegen ein. 
Abschließend gestalten die Teilnehmenden Plakate und Sticker mit Botschaften für ein respektvolles Miteinander. Ziel ist es, Selbstwert, Solidarität und Empathie zu stärken, patriarchale Rollenbilder kritisch zu hinterfragen und vielfältige, positive Männlichkeitsbilder als Grundlage eines respektvollen Zusammenlebens zu fördern.

Wann?
Oktober 2026 – Oktober 2027

Wo?
Innsbruck

Wer kann dabei sein?
Buben* und junge Männer* (12–21 Jahre, ausdrücklich auch an inter*, trans* und nicht-binäre Jugendliche)

Bildurheberrechte:Safer Spaces

Beim Bubenbeirat sind alle willkommen, die sich als Buben und junge Männer verstehen:

cis, inter* und trans Buben und junge Männer können beim Bubenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Bub*“ und „Mann*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.

Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise “Bub*/Mann*” von uns nicht verändert.