NextGen Men von Bros for Change

Ein Projekt in Kooperation mit CoBros Academy Wien.

So beschreiben die Projektleiter*innen ihr Projekt:

NextGen Men – Die CoBros Academy für eine gewaltfreie Zukunft Das Projekt begleitet 40 Buben* und junge Männer* (15–20 Jahre), die Teil des WUK work.space sind – einem arbeitsweltbezogenen Bildungsangebot für Jugendliche mit erschwertem Zugang zu Ausbildung, Stabilität und positiven männlichen Vorbildern. Ziel ist es, toxische Männlichkeitsbilder zu hinterfragen und gesunde, empathische Rollenbilder zu stärken. In regelmäßigen Workshops sowie über digitale Kanäle reflektieren die Teilnehmenden über Identität, Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung. Sie lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen, Emotionen auszudrücken, Verantwortung zu übernehmen und sich solidarisch mit Mädchen*, Frauen* sowie queeren Personen zu zeigen. Besonders engagierte Jugendliche wirken als Peer-Mentoren und Content-Creators mit, gestalten Social-Media-Inhalte und tragen als Vorbilder neue Narrative in ihre Lebenswelten. CoBros schafft so einen innovativen Lernraum zwischen persönlicher Begleitung, digitaler Teilhabe und gesellschaftlichem Engagement – gegen Radikalisierung und für eine vielfältige, gerechte und fürsorgliche Zukunft

ildurheberrechte: CoBros Wien

Beim Bubenbeirat sind alle willkommen, die sich als Buben und junge Männer verstehen:

cis, inter* und trans Buben und junge Männer können beim Bubenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Bub*“ und „Mann*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.

Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise “Bub*/Mann*” von uns nicht verändert.