SPÜRmich
Ein Projekt in Kooperation mit Funk und Küste, Bergern.
So beschreiben die Projektleiter*innen ihr Projekt:
Das Projekt SPÜRmich ermöglicht Buben, sich mit Gewalt auf körperlicher und emotionaler Ebene auseinanderzusetzen. Sie erleben den Unterschied zwischen destruktiver Aggression und konstruktiver, kreativer Kraft, spüren die Grenzen ihres Körpers und reflektieren, wo Gewalt gegen sich selbst beginnt. Durch den Austausch ihrer Erfahrungen lernen sie, die Auswirkungen beider Formen bewusst wahrzunehmen.
Das Projekt arbeitet auf zwei Ebenen:
Ebene 1: Kampfsport, Video, Ton, Interviews und Reflexion
Ebene 2: Kunst – zuerst Zerstörung keramischer Objekte, dann der gemeinsame Bau einer Skulptur unter Einbeziehung der Bruchstücke.
Abschließend werden beide Ebenen in einer Videoinstallation mit dem finalen Kunstwerk öffentlich präsentiert.
Wann?
Im Herbst 2025
Wo?
Unterbergern
Wer kann dabei sein?
Das Projekt richtet sich an Buben zwischen 10 und 14 Jahren. Diese werden in Kontakt mit der Schule und den Sportvereinen angesprochen und zur Teilnahme eingeladen. Es steht auch Menschen offen, die sich als inter*, trans oder nichtbinär verstehen.
Bildurheberrechte: Funk und Küste
Beim Bubenbeirat sind alle willkommen, die sich als Buben und junge Männer verstehen:
cis, inter* und trans Buben und junge Männer können beim Bubenbeirat dabei sein.
Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.
Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Bub*“ und „Mann*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.
Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise “Bub*/Mann*” von uns nicht verändert.