Vienna Remixed – boys

Ein Projekt in Kooperation mit Diversoviel, Wien.

So beschreiben die Projektleiter*innen ihr Projekt:

„Und wie viele afrikanische/ boxende/ demonstrierende/ echte/ farsisprachige/ studierende/ gehörlose/jüdische/ strickende/ kurdische/ schwule/ musikalische/…(usw.) Wiener kennst du?“

Frei nach diesem Motto bringt das Projekt „Vienna Remixed – boys“ Burschen und junge Männer zwischen 14 und 25 Jahren in Wien zusammen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. In Workshops, individuellen Follow-up Treffen und bei einer großen Abschlussveranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit ihre „Bubble“ zu verlassen und Neues kennenzulernen. Wir laden dazu ein, sich auf Begegnungen über die (echten?) Grenzen von unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Herkunftsländern, Freundeskreisen, Schulen, Werten usw. hinweg einzulassen und zu erkennen, was Burschen über diese hinweg verbinden kann.

Ziel des Projekts ist es, Gemeinsamkeiten und Verbindendes als Burschen und junge Männer in Wien zu entdecken und zu erfahren. Es geht um echtes Kennenlernen und Stärkung positiver und diverser Männerbilder sowie um den Abbau von Ängsten und Vorurteilen. Wir entdecken, verhandeln und feiern gemeinsam Vielfalt, Toleranz und Solidarität in unserer Gesellschaft.

Wann?
JännerJuni 2027

Wo?
Wien

Wer kann dabei sein?
Burschen und junge Männer zwischen 14 und 25 Jahren.

Bildurheberrechte:Diversoviel

Beim Bubenbeirat sind alle willkommen, die sich als Buben und junge Männer verstehen:

cis, inter* und trans Buben und junge Männer können beim Bubenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Bub*“ und „Mann*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.

Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise “Bub*/Mann*” von uns nicht verändert.