Wer stark sein will muss fühlen

Jetzt bald im Kino

Ein Projekt in Kooperation mit Volkshilfe Wien (Home – Volkshilfe Wien)

 

So beschreibt sich die Projektleiterin selbst:

„Ziel unseres Projektes ist die Stärkung der eigene Körperwahrnehmung unserer Teilnehmer, sowie eine Sensibilisierung für die Wahrnehmung der persönlichen Grenzen sowie der Grenzen anderer. Die Jugendlichen lernen ihre Emotionen und Verletzlichkeiten wahrzunehmen und zu artikulieren. Sie werden dadurch sensibilisiert für Belästigung im öffentlichen Raum und in den sozialen Medien.

Das Projekt

Wir schaffen durch Workshops, Achtsamkeitsübungen und Reflexionsrunden den Raum, in dem sich die Jugendlichen mit ihren eigenen Gefühlen, ihrer Identität und Vorstellungen über Geschlechterrollen auseinandersetzen können. Es werden Themen wie Belästigung, Grenzen und Grenzsetzung besprochen und bearbeitet. Verarbeitet werden die Erkenntnisse der Teilnehmer durch das Schreiben eines Drehbuchs für den Film, der bis jetzt nur einen Titel hat: Wer stark sein will muss fühlen.“

Wann?

Die Jugendgruppen werden in regelmäßigen Treffen von November bis Juni abgehalten. Dabei finden abwechselnd anfangs Workshops, Yogastunden und Reflexionsrunden statt und ab März werden die Arbeiten am Drehbuch beginnen.

Wo?

Wien

Wer kann dabei sein?

Burschen und Jugendliche, die sich als Burschen fühlen und an der AusbildungsFit Maßnahme Jobtrain teilnehmen.

Beim Bubenbeirat sind alle willkommen, die sich als Buben und junge Männer verstehen:

cis, inter* und trans Buben und junge Männer können beim Bubenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Bub*“ und „Mann*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.

Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise “Bub*/Mann*” von uns nicht verändert.