Wir bauen an neuen Männerbildern-GRAND GARAGE

Ein Projekt in Kooperation mit GRAND GARAGE und CAP Future 

Das Projekt
Im Projekt wird ein neues Format der geschlechtersensiblen Bubenarbeit entwickelt und als Pilotprojekt mit Jugendlichen umgesetzt. Dazu wird ein kostenloser Projekttag angeboten in der GRAND GARAGE. Der Projekttag beginnt mit einem Workshop im INNERversum, in dem sich die Jugendlichen mit ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Haltungen rund um das Thema Männlichkeit auseinandersetzen. Den Nachmittag des Projekttags verbringen die Jugendlichen in den Werkstätten der GRAND GARAGE. Die Teilnehmer kreieren in einem kreativen Schaffensprozess eigene Werkstücke. Diese Werkstücke sind sichtbare Anker, die die Jugendlichen weiterhin an die Themen erinnern und zu einer Beschäftigung mit Fragen der Männlichkeit einladen. Die Jugendlichen entscheiden partizipativ, welche Techniken sie für die Umsetzung ihres kreativ-handwerklichen Projekts verwenden und werden von Trainer unterstützt. Die Teilnahme ist kostenlos und die Einrichtungen barrierefrei. Wenn sich der Pilotversuch bewährt, wird das Format über die Projektlaufzeit hinaus beibehalten und weiter mit Jugendlichen umgesetzt. 

Wann?

Juli April 2025 

Wo?

Linz

Wer kann dabei sein?

Das Projekt richtet sich an von Benachteiligung und Ausgrenzung gefährdete junge Männer zwischen 15 und 21 Jahren.  

Bildurheberrechte: GRAND GARAGE

Beim Bubenbeirat sind alle willkommen, die sich als Buben und junge Männer verstehen:

cis, inter* und trans Buben und junge Männer können beim Bubenbeirat dabei sein.

Was bedeutet „cis“, „inter*“ und „trans“?
Lies hier nach.

Wir verwenden das Sternchen * im Plural, weil es außerhalb von „Frau“ und „Mann“ andere Geschlechts-/Genderidentitäten gibt und wir zeigen möchten, dass wir alle Geschlechter meinen. Eine Weile haben wir das Sternchen auch bei „Bub*“ und „Mann*“ verwendet. Wir haben aber wahrgenommen, dass diese Schreibweise als diskriminierend empfunden wird. Daher haben wir uns entschieden, das * in diesem Fall nicht mehr zu verwenden.

Wir benutzen weiterhin das * im Plural des Nomens (z.B. Schüler*innen, Jugendarbeiter*innen), um nicht-binäre Identitäten sichtbar zu machen und auf die Konstruiertheit der Kategorie „Geschlecht“ hinzuweisen. In Texten, die wir von unseren Projektpartner*innen erhalten, wird die Schreibweise “Bub*/Mann*” von uns nicht verändert.